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Testen von Hypotheseneine Anwendung der BinomialverteilungI. Einseitiger Test einer
Hypothese
Von einem Würfel wird vermutet, daß er öfters die Sechs
liefert, als es bei einem Laplace-Würfel zu erwarten ist. Es soll
ein Test entworfen werden, um die Hypothese, es handele sich um einen
Laplace-Würfel, zu untersuchen.
Dazu wird geplant, den Würfel n=100 mal zu werfen und dabei die
Zufallsvariable X=Anzahl der aufgetretenen Sechsen zu betrachten.
Sei H0: "Es handelt sich um
einen Laplace-Würfel." (p({6}) =1/6) die Nullhypothese.
Sei H1: "Die Sechs erscheint zu
häufig." (p({6}) > 1/6) die Gegenhypothese.
Mit einer zunächst willkürlich festgelegten Zahl k, etwa k=25,
wird die folgende Entscheidungsregel festgelegt:
X X > k H1 wird akzeptiert. Das so gebildete Urteil kann natürlich falsch sein:
Fehler 1. Art: Es handelt sich in Wirklichkeit um einen
Laplace-Würfel, aber X > k, und H1
wird also fälschlicherweise akzeptiert.
Fehler 2. Art: Es handelt sich in Wirklichkeit um keinen Laplace-Würfel,
aber X k und H0 wird also fälschlicherweise akzeptiert.
Es ist klar, daß die Größe dieser Fehler durch die Wahl von k
beeinflußt wird, deshalb ist es wichtig, diese Fehler zu berechnen,
um sie durch eine geeignete Wahl von k klein zu halten.
Originaldokument enthält an dieser Stelle eine Grafik! Bezeichne α` den Fehler 1. Art, dann
gilt:
Originaldokument enthält an dieser Stelle eine Grafik!
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